Rexingen - mein Ort

Projekt Heimatbuch

Bereits 1969 hatte der pensionierte Konrektor Christian Asprion einen Anlauf unternommen ein Heimatbuch für Rexingen zu schreiben. Nach Unstimmigkeiten mit dem Gemeinderat blieb das Manuskript aber unveröffentlicht im Ortsarchiv liegen. Der ehemalige Ortsarchivar Adolf Sayer hatte zwar über viele Themen einzelne Aufsätze zur Geschichte Rexingens veröffentlicht, jedoch wurde das Projekt eines Heimatbuches erst 2011 von Andrea Dettling aus Gärtringen neu in Angriff genommen.

Sie hatte sich bereits über die Familienforschung viel mit den Rexinger Familien befasst und ihre Bereitschaft zur Mitarbeit an einem solchem Projekt bekundet. So sagte sie bei der Anfrage von Adolf Sayer und Dr. Dieter Hellstern zu, die Projektleitung zu übernehmen. Aufgrund ihrer vielfältigen Kontakte in die heimatgeschichtlichen Kreise rund um Horb konnte sie viele Mitautoren, die Spezialisten in ihrem Fachgebiet sind, gewinnen, sich an diesem Projekt zu beteiligen.

Am 29. Juni 2011 stellte Andrea Dettling ihre Konzeption zur Erstellung eines Heimatbuches für die Rexinger Bürger bei der Ortschaftsratsitzung vor und erhielt einstimmigen Zuspruch. Sie erklärte sich bereit die Organisation und Redaktion des Buches zu übernehmen und regelmäßig den Ortschaftsrat über den Fortschritt zu berichten. In 2012 und 2013 stand vor allem die Durchsicht der verfügbaren Quellen zusammen mit Hans Peter Müller im Rexinger Ortsarchiv, in der Literatur und den Staatsarchiven im Mittelpunkt ihrer Arbeit. Seit 2014 trifft sie sich regelmäßig mit den Mitautoren im Rexinger Ortsarchiv und unterstützt diese bei den Recherchen zu den einzelnen Kapiteln.

Im Rahmen dieses Projekts arbeiten seither über 20 Autoren systematisch daran, die Heimatgeschichte zu verschiedenen Themen aufzuschreiben. Mit fachkundiger Unterstützung des Historikers Hans Peter Müller aus Empfingen konnten viele neue Details aus den Akten und Dokumenten des Ortsarchivs sowie der Staatsarchive ausgewertet werden und den einzelnen Mitautoren zur Verfügung gestellt werden. So wird die interessante Ortsgeschichte Kapitel für Kapitel vorbereitet und für eine Veröffentlichung vorbereitet. Auch wenn bereits die ersten Kapitel abgeschlossen sind, ist aufgrund der hohen Zahl der ehrenamtlichen Laienautoren ein Abschlusstermin nicht möglich. Bei der Arbeit im Ortsarchiv sagt Andrea Dettling: „Wer weiß, wann dieses Stück das nächste Mal in die Hand genommen wird. Wenn wir das jetzt auswerten, dann gleich richtig, nicht nur für das Heimatbuch.“ Somit entstehen neben den Kapiteln für das Heimatbuch auch ein überarbeitetes Findbuch fürs Archiv, eine Literaturliste, ein Zeitungsverzeichnis und Quellensammlung über Rexingen u.v.m.

Sollten auch Sie Interesse an der Mitarbeit an heimatgeschichtlichen Themen haben, können Sie sich gerne melden. Wir sammeln Geschichten, alte Postkarten und würden gerne noch alte Fotographien zum Dorfleben, den Häusern, Gaststätten und Menschen finden. Gerne kommen wir bei Ihnen vorbei, um Ihre Fundstücke abfotographieren zu können.

Es finden sich für jeden, der mitmachen möchte, eine Möglichkeit der Mitarbeit, ob mit oder ohne geschichtliche Vorkenntnisse! Sie sind herzlich willkommen! Besuchen Sie de Bildergalerie, wo Sie unsere Heimatbuch-Ausstellung vom 28.02.16 beim BürgerTREFF anschauen können.